Wenn man im Wald sitzt und es so stürmt, wie das gerade der Fall war, kommt jede Hilfe recht. Dass der Bischof von Ibiza und Formentera, Monseñor Vicent Ribas, Papst Leo XIV. um seinen Segen für die Pityusen gebeten hat zum Beispiel. Das ist doch ein gutes Zeichen!
Der Bischof ist zur Audienz in Rom und traf am Mittwoch zum ersten Mal mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zusammen. Er versicherte dem heiligen Vater die Nähe und Unterstützung der vielen Gläubigen auf den Inseln. Und er bat um den Segen für Ibiza und Formentera – in diesen rundum stürmischen Zeiten…
Legalisierung der Migranten
Vicent Ribas hat im Namen der Bischofskonferenz die Legalisierung von Migranten in Spanien begrüßt. Die spanische Regierung hat am Dienstag ein Gesetzesdekret beschlossen, dass eine halbe Million Menschen, die ohne Papiere im Land leben und arbeiten, absichert. „Es handelt sich um einen Akt sozialer Gerechtigkeit“, sagte der Bischof.
Auf Ibiza leben etwa 32.000 Menschen am sozialen Limit. Das weiß die katholische Hilfsorganisation Caritas, die eine Studie der Fundación Foessa unter Leitung des deutschen Soziologen Thomas Ubrich vorgestellt hat. Viele dieser Personen arbeiten. „Wir brauchen diese Einwanderer, aber ohne Papiere haben sie keine Rechte. Die Legalisierung ist deshalb ein wichtiger und richtiger Schritt“, so Caritas.



