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Ibiza-Stadt

Straßenverkehr

Neue Radaranlagen in Ibizas Inselhauptstadt

Die Geschwindigkeit-Displays sollen Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit anregen. Wo sie stehen und was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier. 

Die Stadt Eivissa verstärkt ihre Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und hat im gesamten Gemeindegebiet acht sogenannte „pädagogische Radargeräte“ („radares pedagógicos„) installiert. Drei davon wurden neu aufgestellt, fünf weitere waren bereits in Betrieb. Anders als klassische Blitzer verhängen diese Geräte keine Bußgelder. Sie zeigen den Autofahrern lediglich ihre aktuelle Geschwindigkeit an – mit dem Ziel, zu einer verantwortungsvolleren Fahrweise zu bewegen.

An fast allen neuralgischen Punkten

Die neuen Anlagen befinden sich nach Angaben aus dem Rathaus derzeit noch in der Testphase. Installiert wurden sie unter anderem an der Avenida Vuit d’Agost, in der Carrer d’es Cubells, in der Carrer d’es Jondal sowie an den Avingudas de Sant Jordi und Pere Matutes Noguera. Weitere Geräte stehen unter anderem in Can Cantó sowie an zwei Punkten der Ringstraße EI-10. Die Tafeln verfügen über beleuchtete Anzeigen, die beim Vorbeifahren in Echtzeit das gefahrene Tempo anzeigen und so unmittelbar „zur Geschwindigkeitsreduzierung anhalten“ sollen.

Die Stadtverwaltung hatte bereits im Januar angekündigt, mit der Maßnahme zunächst auf Aufklärung statt auf Sanktionen zu setzen. Es gehe primär darum, „zu informieren, bevor man Bußgelder ausspricht“. Ziel sei es, Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung der Tempolimits zu sensibilisieren, bevor ordnungsrechtliche Maßnahmen ergriffen würden.

Neues Tempolimit seit Mitte Januar

Das Auffstellen der Geräte ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets zur Verbesserung der innerstädtischen Mobilität und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Autofahrer und Fußgänger. In diesem Zusammenhang war am 17. Januar eine neue kommunale Verkehrsordnung in Kraft getreten. Sie legt für alle innerörtlichen Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern fest.

Nach Angaben der Stadt verfolgt die Initiative mehrere Ziele: Die Zahl der Verkehrsunfälle solle gesenkt, der Verkehrsfluss verbessert und die Umweltbelastung reduziert werden. Mit dem Ausbau der pädagogischen Radargeräte setze die Inselhauptstadt auf „präventive Instrumente, die langfristig das Verhalten am Steuer verändern“ sollen – vorerst ohne finanzielle Sanktionen.

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