So wie seit über tausend Jahren…
Vielleicht haben Sie solche Feigenbäume auf Formentera oder Ibiza schon gesehen: Die Äste kragen weit aus, der Baum wächst nicht in die Höhe, sondern in die Breite und bildet eine Krone, die 20 und mehr Meter erreichen kann. Diese Technik, die schon vor mehr als 1000 Jahren auf Ibiza und Formentera von den Bauern angewendet wird, hat gleich zwei Vorteile:
- Die Feigen sind leichter zu ernten, weil niemand in den Baum steigen muss.
- Und die Früchte bekommen so mehr Sonne und reifen besser
Ach ja, es gibt noch einen dritten Vorteil: Im heißen Insel-Sommer spendet der Feigenbaum Schatten für Schafe, Ziegen und der Hofhund legt sich auch gerne unter den Feigenbaum.
Doch es gibt ein Problem: Die weit herauswachsenden Äste sind schwer, besonders, wenn sie voller Feigen hängen. Sie würden leicht abbrechen. Deshalb bekommen die Äste „Krücken“. Dazu dienen gerade Äste mit Astgabeln, die sich unter die Äste haken, wie Krücken beim Menschen.
Noch tragen die Feigenbäume keine Blätter, denn die verlieren sie im Winter. Aber nach Ostern werden die Blätter auf den kahlen Ästen sprießen. Erst im hellen Grün, dann kräftig grün – und groß sind die Feigenblätter auch. Schließlich musste Eva im Paradies damit ihre Blöße bedecken…

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