Angesichts der steigenden Temperaturen und Hitzewellen haben die Balearen-Regierung und das Ministerium für Firmen, Arbeit und Energie einen Hitze-Plan entwickelt. So sollen sich Arbeiter und Firmen besser schützen können vor Hitzschlägen. Außerdem wurden die Grenzwerte verändert.
Autobus-Kampagne
Auf den Plan wird auf den Autobussen auf den Inseln aufmerksam gemacht. Man solle mehr Pausen einlegen und sich vor der Sonne schützen. Fragen von Unternehmen beantwortet das Balearische Institut für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (Ibassal) unter consultes@ibassal.caib.es

Wasser trinken
Zu den besonders gefährdeten Personen gehören aber auch Kinder, alte Menschen und chronisch Kranke. Sie müssen darauf achten, dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, vorzugsweise Wasser oder isotonische Getränke, auch wenn sie keinen Durst verspüren. Natürlich soll man keinen Sport unter der Sonne treiben und sich vorzugsweise im Schatten oder in Innenräumen aufhalten.
Mehr Mess-Stationen
Auch haben sich die Temperaturen geändert, ab denen die Regierung vor extremer Hitze warnt. Bislang mussten die Thermometer auf dem Flughafen Palma 34,4 Grad erreichen. Seit Montag, 24. Juni, gelten verschiedene Zonen: 6 auf Mallorca, eine für Menorca und eine für Ibiza und Formentera.
Neue Grenzwerte
Im Norden und Nordosten Mallorcas ist extreme Hitze ab 34,8 Grad, im Inselinneren ab 35,9 und in Palma ab 33,3 Grad erreicht. Auf Menorca bei 32,2 Grad.
Auf Ibiza und Formentera geht die Hitzewarnung bei 33,1 Grad raus.
Nach diesen Parametern gibt die Regierung die Werte für den Tag und die vier folgenden an. Derzeit gilt der Plan bis 30. September. Je nach anhaltender Wärme wird er bis Mitte Oktober verlängert.





