Santa Eulària des Riu pflanzt 136 Bäume und mehr als 900 Büsche. Das Rathaus ersetzt vertrocknete Exemplare, schafft neue Schattenbereiche und sorgt für eine nachhaltigere und an den Klimawandel angepasste Landschaftsgestaltung. Denn Dürreperioden und Wasserstress haben den Baumbestand in der Gemeinde reduziert.
Mehr Schatten und Vielfalt
Die Bäume und Sträucher gehören zu mediterranen und wassersparenden Arten, die den klimatischen Bedingungen der Insel angepasst sind. Durch das Ersetzen abgestorbener oder beschädigter Bäume und neue Schattenbereiche verbessert sich die landschaftliche Qualität der Gemeinde. Die Maßnahme erhöht die CO₂-Bindung, fördert die städtische Biodiversität durch widerstandsfähigere grüne Lösungen und vergrößert den botanischen Reichtum des Gemeindegebiets.
Denn das Rathaus verteilt die Pflanzen auf die verschiedenen Ortschaften. In Jesús werden 56 Bäume und 560 Sträucher gepflanzt, in Puig d’en Valls 35 Bäume und 88 Sträucher und in Santa Gertrudis 15 Bäume. In Santa Eulària sind 13 Bäume und 120 Sträucher geplant und in Sant Carles 13 Bäume und 40 Sträucher.
Auch an die Eidechsen wird gedacht
Zudem soll sich der Wasserverbrauch in den Gebieten Can Basso und Toni Frígoles reduzieren. Dort verlegen die Gärtner Unkrautvlies und decken es mit recyceltem, zerkleinertem Holz aus Ibiza ab. Das verringert die Verdunstung bei der automatisierten Bewässerung, die Bodenfeuchtigkeit bleibt länger erhalten und das verbessert auch den Lebensraum der Pityusen-Eidechsen.
Die Vegetation gehört zur Strategie bioklimatischer Rückzugsräume. Mehr Grünflächen mildern die Auswirkungen hoher Temperaturen und verbessern das Wohlbefinden der Bürger.





