Der Polizei gelingt immer wieder die Festnahme von Kriminellen, die es auf teure Uhren abgesehen haben. Dank der Zusammenarbeit mit italienischen Behörden auch auf Ibiza.
Seit Mai im Visir
Seit Mai hat die Guardia Civil eine der sogenannten Rolex-Banden beobachtet, deren Mitglieder auf Ibiza teure Armbanduhren raubten. Die Täter entkamen nach Neapel, kehrten im Juni aber nach Ibiza zurück. Ende Juli nahm die Guardia Civil die fünf Bandenmitglieder auf Ibiza fest.
Zusammenarbeit wesentlich
Eine Uhr im Wert von 28.000 Euro konnte sie sicherstellen und den Kriminellen mehrere Überfälle mit Gewalt auf der Insel nachweisen. Dieser Fang wäre nicht gelungen, wenn die verschiedenen Polizeieinheiten Spaniens und in diesem Fall auch mit Italien nicht zusammenarbeiten würden.
Bilanz im ersten Halbjahr
Spaniens Nationalpolizei zieht Bilanz. Im ersten Halbjahr, von Januar bis Juni, ist es ihr gelungen, zusammen mit der Polizia di Stato de Italia, 15 Mitglieder von neun Rolex-Banden zu fassen. Zwei Neapolitaner im Alter von 31 und 39 Jahren hat sie auf Ibiza festgenommen.
29 teils gewalttätige Überfälle in Spanien hat die Polizei aufgeklärt und acht der wertvollen Armbanduhren sichergestellt. In Marbella und in Barcelona wurden 5 Personen festgenommen, in Madrid, Palma und Valencia je eine.
Motorrad gehört dazu
Die Polizei hat auf Ibiza auch Motorräder mit italienischen Nummernschild sichergestellt, die die Banden für ihre Überfälle nutzen. Die Bandenmitglieder sind auf das Ausspionieren teurer Armbanduhren spezialisiert. In noblen Restaurants beispielsweise beobachten die Täter ihre Opfer. Manche werden noch auf dem Fußweg überfallen, der Täter springt sofort auf das startbereite Motorrad eines Komplizen und ist samt Uhr weg.
Oder das Opfer steigt in sein Auto und die Italiener verfolgen es auf einem Motorrad. An einer roten Ampel klappen sie den Rückspiegel auf der Fahrerseite um. Greift der verwunderte Fahrer aus dem Fenster, um den Spiegel zu justieren, ist ruckzuck die Armbanduhr weg. Notfalls mit Gewalt.





