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Ibiza-Stadt

Ibizas und Formenteras Häfen stellen Räume bereit

Viele Migranten auf Pityusen

Die Hafenbehörde der Balearen (APB) hat in mehreren Häfen die Kapazitäten ausgebaut, damit Migranten eine Zeitlang unterkommen können und nicht im Freien der brütenden Hitze ausgesetzt sind. Allein seit Montagfrüh sind 200 Menschen auf Formentera und Ibiza eingetroffen.

Minderjährige bleiben auf Inseln

Die Nationalpolizei nimmt die Personalien der Immigranten auf Ibiza auf, bevor sie per Fähre aufs Festland gebracht werden. Nur unbegleitete Minderjährige bleiben als Schutzbefohlene auf den Inseln. Allerdings sind beispielsweise die Kanaren so überlastet, dass die spanische Regierung auch die Minderjährigen auf das Festland bringt. Die Pityusen fordern ebenfalls Hilfe an, denn in den Heimen für ihre Aufnahme auf Ibiza und Formentera ist schon lange kein Platz mehr.

In Palma, Eivissa und La Savina sind alte Hafenstationen umgerüstet worden. Die APB hat der Regierungsvertretung in Ibizas Hafen Botafoch das große Zelt, das zuvor als provisorische Hafenstation diente, zur Verfügung gestellt. Und auf Formentera einen Raum in der Casa del Mar in La Savina. Die Vertretung der spanischen Regierung auf den Balearen hatte auf menschenwürdige Unterbringung gedrängt.

200 Personen bis Mittwochfrüh

Seit Montagfrüh sind rund 200 Migranten auf Formentera und Ibiza eingetroffen und werden von der Polizei registriert. Auf Ibiza wurden 12 Menschen auf der Flughafenstraße aufgenommen. Neun Personen wurden südwestlich von Ibiza auf dem Meer abgefangen.

Alle anderen sind in mehreren kleinen Booten an die Küste Formenteras gelangt und wurden dort von der Seenotrettung und der Guardia Civil empfangen. Alle Migranten stammen offensichtlich aus Ländern des Maghreb, zu dem Tunesien, Algerien, Marokko, Mauretanien, Libyen und mitunter die Westsahara gezählt werden.

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