Die Kontroll-Kampagne, ob Yachten auf Seegraswiesen ankern, ist für dieses Jahr beendet. Die balearischen Umwelt-Beamten treffen generell auf immer weniger Verstöße, wollen aber punktuell die Überwachung verstärken.
Von Mai bis Oktober
Vom 15. Mai bis 10. Oktober hat der Posidonia-Schutz des Umweltministeriums der Balearen in- und ausländische Yachten kontrolliert. Die Besatzungen der 19 Boote haben knapp 130.000 Einsätze gezählt. Sie haben überprüft, ob Anker oder Ankerketten auf den Seegraswiesen lagen und die Skipper gegebenenfalls an andere Plätze verwiesen. Das war in 6,8 Prozent der Fälle auf den Balearen nötig.
Verstöße auf Ibiza
Zehn Prozent der ankernden Yachten bei Ibiza haben gegen den Schutz verstoßen, bei Formentera war es nur ein Prozent. Das bedeutet, dass sich die überwiegende Mehrheit der Skipper an die Regeln hält und sich vorab informiert, wo sie ihre Yachten ankern können und wo nicht. Die Informationskampagnen funktionieren.

Dennoch muss die Kontrolle verstärkt werden, auf Ibiza besonders in Porroig, Cala Jondal und der Bucht von Sant Antoni, heißt es in der Mitteilung des Umweltministeriums. In der Talamanca sind am 21. August Yachten kontrolliert worden (IbizaHEUTE). Mehrere Sanktionen wurden verhängt. Wie uns Leser berichten, ankern aber eigentlich ständig Boote auf dem dunklen Seegras, ohne dass sie daran gehindert werden.
Besuch aus der Türkei
Mitarbeiter des türkischen Umweltministeriums haben sich in diesem Sommer auf den Balearen informiert über die Bojenfelder, an denen Boote anlegen können, ohne mit Ankern den Meeresgrund zu schädigen.



