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Ibiza: Drogen am Strand! Gefahr für Hunde!

Ibiza News

Die süße Hundedame heißt Nala und wäre fast an Drogen gestorben. Foto: R. Weissborn

Unser Leser Richard Weissborn, der Tierfreund ist und uns immer wieder mit guten Berichten über die Tiere auf der Insel erfreut, berichtet heute über ein Thema, das uns doch sehr überrascht hat – leider nicht positiv. Und es ist eine Warnung für andere Hundebesitzer. Hier der Bericht:

Meine Tochter lebt seit vielen Jahren auf Ibiza, seit 3 Jahren hat sie einen Hund – eine süße Hundedame aus dem Tierheim auf Ibiza mit Namen Nala. Der wird verwöhnt, geknutscht und kann beim Spaziergang teilweise frei laufen. Ein Problem war immer schon, dass er ständig – wie die meisten Hunde – alles beschnuppert, sollte etwas Fressbares dabei sein, frisst er es auch. Schon oft haben wir ihm Reste aus dem Maul genommen.

Aber was jetzt passiert ist hat uns erschüttert. Am vergangenen Wochenende ist meine Tochter mit ihrer Familie und dem Hund zur Cala Bassa gefahren um dort ein wenig mit dem Hund spazieren zu gehen. Der Hund durfte ein wenig frei am Strand herumlaufen und sich austoben. Und wie immer lief er mit der Nase am Boden über den Strand und beschnupperte alles.

Als sie nach Hause gefahren sind, kam ihr der Hund schon etwas seltsam vor. Er war tapsig und schwankte. Zu Hause angekommen legte er sich sofort unter den Tisch und atmete schwer. Darauf brachte meine Tochter ihn nach Sant Jordi zum Tierarzt.

Dem Tierarzt fielen sofort die großen Pupillen auf – die Augen des Hundes war praktisch schwarz und man hatte den Eindruck, er sieht schlecht.

Was der Tierarzt dann sagte, verblüffte und schockierte meine Tochter. “Der Hund hat mit Sicherheit Drogen gefressen”, sagte er! “Drogen?“, fragte meine Tochter ungläubig? “Ja”, sagte der Tierarzt, “Sie sind nicht die Erste, die mit einem Hund kommt, der diese Symptome aufweist.”

Aber wie sei das möglich, fragte meine Tochter.

Der Tierarzt sagte: “An vielen Stränden werden von Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen, Partys gefeiert, bei denen nicht selten diverse Drogen konsumiert werden. Da kann es vorkommen, dass am Ende der Party etwas liegen bleibt – unter andrem halt Drogen, die verloren wurden.”

Der Tierarzt konnte zwar nicht feststellen, welche Droge der Hund gefressen hatte, aber die Symptome sind eindeutig. Der Hund bekam Infusionen und wurde 36 Stunden in der Praxis behalten.

Inzwischen ist er wieder zu Hause und ist wie immer quirlig und tollt herum. Wäre meine Tochter nicht sofort zu Tierarzt gefahren, hätte es auch seinen Tod bedeuten können.

In Zukunft wird er wohl leider einen Beißkorb tragen müssen, zu seinem eigenen Schutz…