Ibizas Inselhauptstadt Eivissa hat am Freitag die Ausschreibung für den Bau und die Herrichtung mehrerer Parkplätze gestartet. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 1,13 Millionen Euro soll brachliegende oder heruntergekommene Grundstücke in Parkanlagen verwandeln und damit zu einer „nachhaltigeren Mobilität“ auf der Insel beitragen, heißt es aus dem Rathaus.
Finanziert werde das Vorhaben aus Mitteln der balearischen Tourismussteuer, teilte die Stadtverwaltung weiter mit. Interessierte Unternehmen könnten ihre Angebote noch bis zum 8. Januar 2026 um 19 Uhr einreichen. Die Gesamtsumme von 1.128.836,71 Euro verstehe sich inklusive Mehrwertsteuer.
Ziel der Baumaßnahmen sei es, das „Parkplatzangebot in der Stadt zu erweitern und besser zu strukturieren“. Derzeit ungenutzte oder verfallene Flächen sollen so einer „sinnvollen Verwendung“ zugeführt werden. Die Stadtverwaltung erhofft sich davon eine Entlastung der innerstädtischen Parkplatzsituation.
Baumaßnahmen an elf Standorten
Die Arbeiten gliedern sich demnach in zwei Blöcke: Das erste umfasse zehn Standorte, darunter Mare Nostrum, die Carrer d’en Bossa, die Avinguda 8 d’Agost und die Avinguda de Sant Jordi sowie Flächen in den Vierteln Ses Figueretes. Der zweite Block betreffe ausschließlich den Parkplatz Cas Dominguets.
An die ausführenden Firmen stellte die Stadtverwaltung klare Anforderungen: Sie müssten über das notwendige Personal sowie die erforderliche technische und mechanische Ausstattung verfügen. Zudem seien sie für die Beschaffung sämtlicher Baumaterialien verantwortlich.
Die balearische Tourismussteuer, im Volksmund oft Ökosteuer genannt, dient der Förderung nachhaltiger Initiativen auf den Inseln. Mit den neuen Parkplätzen soll der Verkehr besser gelenkt und die Umweltbelastung in touristisch stark frequentierten Gebieten verringert werden.



