Ein schmaler Weg, der mit einer uralten Brücke über einen Wasserlauf führt. Das Licht, das durch den Pinienwald scheint und sich zu einem strahlenden Sonnenfleck vereint. Dazu die aus Steinen geschichteten Mauern, wohl schon Jahrhunderte alt. Auch das ist Ibiza, ein Ibiza, das nur wenige kennen. Die Insel ist von vielen solcher Wege durchkreuzt. Früher waren es die Wege, die zu den Kirchen führten. Die kleinen weißen Dorf-Gotteshäuser lagen oft viele Kilometer ab von den Fincas der Landbevölkerung. Aber es gab keinen Sonntag, an dem die Familien den Weg zur Kirche versäumt hätten.
Und das nicht unbedingt aus Frömmigkeit: Der sonntägliche Kirchenbesuch war der Höhepunkt der Woche. Hier traf man die Nachbarn zum Austausch der Neuigkeiten. Hier warfen die jungen Mädchen dem Burschen, den sie sich ausgeguckt hatten, erste scheue Blicke zu. Nach dem Kirchgang ging die Familie zum Essen. Denn selbst die kleinsten Dörfer wie Santa Agnès oder Sant Mateu hatten neben der weißen Kirche eine Tienda – und das Dorfrestaurants.
Und dahin führten die Kirchenwege auf der ganzen Insel. Wir haben sie teilweise für unsere IbizaHEUTE‑Wanderungen wiederentdeckt und, wenn sie überwuchert waren, auch wieder begehbar gemacht. Unser Wanderführer Josef bindet sie oft in seine Wanderungen ein. Wann solche Wanderungen sind, finden Sie jeden Monat im Magazin von IbizaHEUTE, das es an den Kiosken und in den Buchhandlungen von Ibiza und Formentera gibt.
Das Foto stammt von Sven Oliver Puch, der die gesamten Fotos des Tages in dieser Woche aufgenommen hat.
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