Der Imagewandel in Sant Antoni geht weiter. Nachdem die Gemeinde in den vergangenen Jahren verstärkt auf mehr Sicherheit, Polizeipräsenz und strengere Kontrollen gesetzt hat, erinnert sie Urlauber nun erneut an die geltenden Verhaltensregeln. Mit neuen Plakaten macht das Rathaus darauf aufmerksam: Bikini und Badehose gehören an den Strand – nicht in die Straßen der Stadt. Gleichzeitig wird daran erinnert, dass auch der Konsum von Alkohol auf öffentlichen Straßen verboten ist.
Bis zu 1.500 Euro Bußgeld
Die Gemeinde weist darauf hin, dass der Konsum von Alkohol auf öffentlichen Straßen sowie das sogenannte „Botellón“ (gemeinsames Trinken von Alkohol auf öffentlichen Straßen und Plätzen) als schwerer Verstoß gilt. Dafür können Bußgelder von bis zu 1.500 Euro verhängt werden.
Nicht im Bikini oder Badehose durch die Stadt
Auch Badebekleidung ist außerhalb von Strand, Promenade oder den angrenzenden Straßen entlang der Küste tabu. Wer in Bikini, Badehose oder ähnlicher Kleidung durch das Ortszentrum läuft, riskiert ein Bußgeld von bis zu 750 Euro.
Teil einer größeren Kampagne
Die neuen Plakate sind Teil einer umfassenden Kampagne für verantwortungsvollen Tourismus, die Sant Antoni bereits im Mai gemeinsam mit dem britischen Konsulat auf den Balearen sowie Hotel- und Geschäftsverbänden gestartet hat. Finanziert wird die Initiative aus den Einnahmen der Tourismussteuer (ITS).
Mehr als 10.000 Informationskarten mit Verhaltensregeln und Hinweisen auf mögliche Bußgelder werden in Hotels, Restaurants und Geschäften verteilt. Über QR-Codes erhalten Urlauber weitere Informationen in sechs Sprachen – darunter auch Deutsch. Die Kampagne richtet sich zudem bereits an Reisende in ihren Herkunftsländern.

Mehr Sicherheit und ein besseres Miteinander
Bürgermeister Marcos Serra und Sicherheitsstadträtin Neus Mateu stellten die aktuelle Plakataktion gemeinsam mit Vertretern des Hotelverbands und der Geschäftsleute vor.
Nach Angaben der Gemeinde ist die Kampagne Teil einer langfristigen Strategie, mit der Sant Antoni seinen Imagewandel weiter vorantreiben will. Ziel sind mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander zwischen Einheimischen und Gästen sowie ein qualitativ hochwertiger und verantwortungsvoller Tourismus.





