Um 10 Uhr am Morgen beginnt auf dem Platz vor dem Rathaus von Santa Eulàlia die Darstellung des Kreuzwegs. Die ersten Zuschauer sind bereits vor Ort, nach und nach kommen weitere hinzu. Einige erkundigen sich, andere wissen genau, was sie erwartet.
Dann setzt sich die Szene in Bewegung: Jesus wird verurteilt, festgenommen und gefesselt. Römische Soldaten führen ihn ab. Was zunächst wie eine Darstellung wirkt, bekommt schnell eine andere Wirkung – spätestens in dem Moment, als er gezwungen wird, das Kreuz zu tragen und dabei immer wieder von den Soldaten gepeitscht wird. Begleitet wird die Prozession von einer Kapelle.
Der Weg führt hinauf zum Puig de Missa, durch enge Straßen, vorbei an Häusern, deren Türen offenstehen. Immer wieder wird angehalten. Es wird gebetet, gesungen, innegehalten. Dann setzt sich die Prozession wieder in Bewegung.
Am Puig de Missa erreicht die Prozession ihren letzten Abschnitt: Jesus wird seiner Kleidung beraubt, ans Kreuz geschlagen und stirbt. Die Inszenierung ist in diesem Teil deutlich ruhiger, die Aufmerksamkeit der Zuschauer konzentriert sich auf das Geschehen.

Im Anschluss wird der Körper abgenommen und seinen Eltern übergeben, bevor er in die Kirche getragen wird.
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