Die Winterstürme, die seit Wochen mit voller Wucht Ibiza und Formentera treffen, peitschen mächtige Wellen mit aller Gewalt auf die Küsten. Die Gischt der bis zu 10 Meter hohen Wellen schießt an den Felsenküsten 30, 40 oder 50 Meter hoch. An den Sandstränden reißen die zurückströmenden Wellen den Sand mit. Das gilt auch für die Traumstrände Ibizas und Formenteras.
Unser Leser-Reporter Peter Eberhardt schickte uns das Foto und schreibt dazu: „Auf Formentera bläst der Sturm mit voller Kraft. Margret und ich waren heute am Mitjorn-Strand unterwegs. Wir mussten feststellen, dass der Sturm an allen Stränden ganze Arbeit geleistet hat. Mein Foto zeigt den Chiringuito Gitana. Zwischen dem Chiringuito und dem Meer war ein wunderschöner Sandstrand. Der Sand ist weg! Und es kann passieren, dass die Terrasse des Gitana auch noch vom Sturm zerstört wird. Eine Außenterrasse, die im Sand war, ist schon nicht mehr vorhanden. Es ist alles schon sehr schlimm…“
Wichtig ist zudem, dass Strände auf Ibiza und Formentera nicht mehr neu aufgeschüttet werden, wenn das Meer den Sand weggerissen hat. Nach Auskunft der Behörden aus dem vergangenen Jahr, sollen die Strände von der Natur geformt werden, ohne dass der Mensch eingreift… Ob das so bleibt, wenn statt Sand nur noch Felsen sind und die Touristen ausbleiben?



