Ein Lamborghini vor dem Mercat Vell sorgt auf Ibiza für Ärger und Spott. Das fällige Bußgeld fällt zwar saftig aus, dürfte dessen Halter aber nicht in finanzielle Not stürzen.
Für einen schnittigen Lamborghini gelten auf Ibiza keine Parkvorschriften. Dieser Auffassung war offenbar der Fahrer jener Edelkarosse, der sein schwarzes Vehikel auf dem Gehweg vor dem Alten Markt (Mercat Vell) in der Inselhauptstadt abstellte.
Die Rechnung für den ungewöhnlichen Parkplatz fiel mit 200 Euro überschaubar aus. Für reichlich Spott und Empörung sorgte der Fall dennoch. Eivissas Ortspolizei war der Vorfall einen Post samt Beweisfoto in den sozialen Medien wert. Der Besitzer des „Lambo“ denke vermutlich, „dass man mit Geld überall parken kann“. Diesmal sei das Parken allerdings teuer geworden – zumindest wenn man den Standard für Normalsterbliche anlegt.
Keine abschreckende Wirkung
Der Fahrer ließ sein edles Vehikels direkt zu Füßen des historischen Zugangstors zur Altstadt Dalt Vila, Portal de Ses Taules, zurück. Die Fläche neben dem Alten Markt ist eigentlich unmissverständlich als Fußgängerbereich ausgewiesen.
Die 200 Euro hätten durchaus noch deutlich mehr werden können. Nach Angaben der Polizei traf der Abschleppdienst nicht rechtzeitig ein. Der Besitzer entfernte seinen Lamborghini selbst. „In Eivissa ist nicht alles erlaubt“, resümierte die Polizei.
In den sozialen Netzwerken zeigten die User wenige Verständnis für das verhältnismäßig niedrige Bußgeld. „Zu wenig“, kommentierte eine Anwohnerin. Ein anderer schrieb sinngemäß, wer sich einen Lamborghini leisten könne, der zahle 200 Euro ohne mit der Wimper zu zucken.





