Gesperrte Straßen

Am Samstag: Ibiza Marathon mit neuem Teilnehmerrekord

Der Santa Eulària Ibiza Marathon geht in diesem Jahr mit einem Teilnehmerrekord an den Start: 6.600 Läufer werden am Wochenende erwartet. Motorisierte Verkehrsteilnehmer müssen sich auf weiträumig gesperrte Straßen einstellen.

Spanier werden bei dem Rennen am Samstag unterrepräsentiert sein. Bei der offiziellen Vorstellung der mittlerweile neunten Ausgabe kündigte Moderator Carlos Domingo an, dass „mehr als 70 Prozent der Starter“ aus dem Ausland kämen.

Das Programm beginnt bereits am Freitag mit Workshops und Messen, bevor am Samstag der Startschuss fällt. Der Marathon führt ab 15.45 Uhr von Eivissa über Santa Gertrudis und Santa Eulària bis nach es Canar und zurück. Parallel dazu starten ein 22-Kilometer-Lauf in Santa Gertrudis sowie ein 12-Kilometer-Rennen in Santa Eulària. Autofahrer sind angehalten, während dieser Zeit die Laufstrecke weiträumig zu umfahren.

Wirtschaftlicher Nutzen

Neben internationalen und nationalen Spitzenläufern wie Fátima Ouhaddou, Lidia Campo oder Daniel Mateo, der zugleich als Botschafter der Veranstaltung auftritt, erwartet der Veranstalter auch zahlreiche Athleten aus Ibiza. Die unterschiedlichen Distanzen machten das Event „für die ganze Familie“ zugänglich, sagte Sportstadtrat Toni Ramón. Wer keine Marathonstrecke bewältigen könne, finde zwei kürzere Alternativen.

Für die Gemeinde hat die Veranstaltung vor allem wirtschaftliche Bedeutung. Bürgermeisterin Carmen Ferrer hob in diesem Zusammenhang hervor, dass neben den 6.600 Teilnehmern auch „zahlreiche Begleitpersonen“ anreisten. Unterm Strich rechne man mit mehr als 15.000 Besuchern, die eigens zu diesem Event auf die Insel kommen. Diese blieben im Schnitt „fünf bis sieben Tage“ auf der Insel, was Einnahmen von rund 160 Millionen Euro für den Tourismussektor bedeute. Zugleich biete die längere Aufenthaltsdauer die Chance, Ibiza abseits gängiger Klischees kennenzulernen.

Werbung für Ibiza

Die Veranstalter sehen in der Marathonwoche zudem ein wichtiges Instrument zur Verlängerung der Tourismussaison. Javier Bonet vom Inselrat sprach von einem der „größten Erfolge“ der vergangenen Jahre: Mehr Besucher kämen bereits im April, was sich auch im Stadtbild bemerkbar mache. Hotels und Restaurants öffneten früher, auch das Taxigewerbe profitiere.

Die Streckenführung gilt indes als anspruchsvoll. „Es ist keine Strecke für Rekorde, aber eine für unvergessliche Erlebnisse“, heißt es aus dem Umfeld der Veranstalter mit Blick auf die topografischen Herausforderungen der Insel. Gerade die Steigungen verlangten den Läufern einiges ab.

Die Organisation selbst stellt ebenfalls hohe Anforderungen. Rund 740 Einsatzkräfte – darunter Polizei, medizinisches Personal und Helfer – seien im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, erklärte Veranstalter Francisco Larrey. Zugleich werde das Event international beworben, etwa auf großen Laufmessen in Europa. Ziel sei es, die Marathonwoche als „mehrtägiges Gesamtpaket aus Sport und Tourismus“ zu etablieren.

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