Sturmböen statt Regen

Bewegte Nacht auf Ibiza und Formentera

Die vergangene Nacht war alles andere als ruhig. Es kommt nicht oft vor, dass die Temperaturen nachts nicht sinken, sondern steigen. Um 1 Uhr am Donnerstag waren sie bei 29 Grad, um 4 Uhr bei 33 Grad. Das hatte der spanische Wetterdienst Aemet für Santa Eulària angekündigt, und auch Sturm und Regen (IbizaHEUTE berichtete).

Zwei kleine Waldbrände

So war es dann auch, Sturm auf dem Land und an der Küste, auf Ibiza in Platja d’en Bossa musste die Feuerwehr ausrücken, weil eine Laterne umgestürzt war. Am Camí des Rafal in der Gemeinde Santa Eulària war ein kleiner Wald- und Buschbrand ausgebrochen, der nach vier Stunden gelöscht war. Über die Ursache ist nichts veröffentlicht. Auf Formentera bei Km3 an der Landstraße von Sant Ferran nach La Savina haben die Feuerwehrleute ebenfalls einen kleinen Brand gelöscht. Auf beiden Inseln gilt derzeit höchste Waldbrandgefahr.

Drei Wetter-Warnungen

Geregnet hat es wenig, eher fielen große Tropfen. Die Pools haben Kiefernnadeln und Staub abbekommen. Am frühen Morgen dann fast 30 Grad, grauer Himmel und vereinzelte Tropfen.

Vergessener Schirm. Die Pflanze ist platt, die Katze verwirrt. Foto: IbizaHEUTE/Clementine Kügler

Der Tag wird bewegt bleiben auf Ibiza und Formentera mit drei Warnungen Gelb: An der Küste können Böen mit über 80 Stundenkilometern drohen und von 12 bis 19 Uhr wieder Hitze mit 38 Grad im Schatten. Es wird um 10 Uhr schon wieder sonniger… Und ab 18 Uhr stehen Gewitter in Aussicht. Diese Warnung gilt bis 5 Uhr am Freitag, also die Nacht durch. Wahrscheinlichkeit 40 bis 70 Prozent. Freitag soll es mit 29 bis 33 Grad frischer werden. Ein Ende der Hitzewelle?

Stromausfälle auch in Santa Eulària

Zugenommen haben die Stromausfälle in diesem Sommer überall auf der Insel. Gestern Nacht von 20.54 bis 22.45 Uhr hat es die Stadt Santa Eulària erwischt. Die Strandpromenade, die vollbesetzten Restaurants, Läden und private Haushalte. In Sant Miquel, Eivissa und Sant Antoni kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu langen Unterbrechungen in der Versorgung. Der Stromkonzern Endesa erklärt, dass auch daran die Hitzewellen schuld seien. Der harte, ausgetrocknete Boden schädigt die Kabel und Infrastrukturen, berichtet die Tageszeitung „Periódico de Ibiza y Formentera“.

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