Die Seenotrettung hat in der Nacht zum Samstag eine dreiköpfige Familie vor der Küste Ibizas aus einer prekären Lage befreit. Deren zwölf Meter langes Motorboot war gegen 22.15 Uhr vor den Stränden der Platges de Compte (Sant Josep) auf einen Felsen aufgelaufen, teilten die Behörden mit.
An Bord des havarierten Bootes befanden sich demnach zwei Erwachsene und ein Kind, die sich aufgrund der gefährlichen Lage bereits die Schwimmwesten übergezogen hatten. Die Familie alarmierte die Behörden und berichtete von „starkem Wind und hohem Seegang“. Die Wetterbedingungen seien zu gefährlich für einen Eigenrettungsversuch, weshalb um Evakuierung geboten worden sei.
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Während ein Hubschrauber der Rettungskräfte aufstieg, suchten Beamte der Ortspolizei von Santa Eulària mit Drohnen nach dem gestrandeten Boot. Die in Not geratene Familie habe rasch geortet werden können, teilten die Behörden mit. „Unser Einsatz der Drohne ermöglichte es der Seenotrettung, präzise zu handeln und die Familie mit dem Hubschrauber ohne weitere Komplikationen zu evakuieren“, erklärten die Ortspolizisten im Anschluss an die Rettungskation.
Die Familie habe „Momente echter Panik“ durchlebt, hieß es seitens der Ortspolizei von Sant Josep. Gegen Mitternacht fand die Rettungsaktion ihr erfolgreiches Ende: Der Hubschrauber setzte die Familie am Flughafen von Ibiza ab. Der Eigner des Bootes muss nun die Bergung des Motorbootes organisieren.



