
Liebe Leser,
es ist schwierig für mich, jeden Sonntag ein Editorial mit wirklich wichtigen Inhalten zu schreiben. Oft passiert nicht viel in einer einzigen Woche. Oft sind die Zusammenhänge sehr kompliziert und würden viele von Ihnen langweilen. Deshalb möchte ich nur jeweils am Monatsanfang ein wirkliches umfangreiches Editorial schreiben. Das bedeutet aber nicht, dass Sie und ich auf Kommentare verzichten müssen, wenn etwas Wichtiges, etwas Gute oder auch etwas passiert, wo man nur den Kopf schütteln kann.
Das gab es auch diese Woche – mit dem Beschluss der spanischen Zentral-Regierung in Madrid, die bisher verbotene private Vermietung von Yachten aufzuheben. Nach den Plänen aus Madrid darf nun jeder Besitzer eines Sportbootes oder einer Yacht sein Schiff drei Monate im Jahre vermieten.
Viele Yachtbesitzer wird es freuen, werden so doch durch Charter-Einnahmen die teuren Bootskosten wie Liegeplätze, Versicherungen und Service aufgefangen – das sind übrigens bei einem 12 Meter Boot mindestens 15.000 Euro pro Jahr, eher noch mehr. Was Yachtbesitzer freuen könnte, verärgert natürlich die Charter-Firmen. Sie sehen sich nun einer Konkurrenz von privaten Boots-Besitzern ausgesetzt, die ihre Yachten viel billiger vermieten können und werden.
Aber das alles ist nicht das wichtigste Thema – die Umwelt ist es!
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