Der balearische Minister für Erziehung, Antoni Vera, hat vergangene Woche Ibiza besucht und Abkommen mit den Gemeinden getroffen. Es geht um Geld für Sanierungen, um frischen Wind und um die Zimmersuche für Lehrer.
Über 2 Millionen Euro
Die Balearen-Regierung wird in diesem und im kommenden Jahr mit 2,15 Millionen Euro die Sanierung von öffentlichen Schulen auf der Insel finanzieren. Außerdem kauft sie 450 Ventilatoren für 14.500 Euro, damit die Klassenzimmer auf Ibiza und Formentera gekühlt werden können.
In allen Schulen müssen die Arbeiter die Toiletten erneuern, in vielen Gebäuden Wasserschäden an den Dächern beheben. Stromleitungen werden erneuert und architektonische Barrieren entfernt. Aufgespannte Planen sollen in den Höfen für Schatten sorgen.
Alles bereit für den Schulbeginn
Außerdem hat Vera die Arbeiten besucht, die derzeit in den Schulferien vorgenommen und ebenfalls von Palma finanziert werden. Das sind oft Malerarbeiten. Am Institut Xarc in Santa Eulària sanieren Arbeiter die Fassade, nachdem immer wieder Teile abgeplatzt sind. In der Schule Can Cantó in Eivissa bauten sie eine neue Kantine, damit die Schüler mittags Essen können. Es wird geklopft und gezimmert, damit zum Schulbeginn im September alles bereit ist.
Lehrer in Hotels unterbringen?
Noch nicht bereit sind die Abkommen, damit Lehrer, die nach Ibiza versetzt werden, um den Mangel an Personal zu beheben, auch eine Unterkunft erhalten. Die Regierung verhandelt mit Hotels, aber die haben ein Problem: Wenn die Lehrer von Anfang September bis Ende Juni die Zimmer nutzen, bleiben den Hoteliers nur zwei Monate Urlaubssaison. Die Idee ist, dass die Lehrer 400 Euro von der Regierung erhalten und 1100 Euro im Monat zahlen. Da werden sie wohl noch verhandeln müssen.



