Auf den Pityusen sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres deutlich mehr Fahrzeuge neu zugelassen worden. Hinter dem kräftigen Plus von 13,4 Prozent verbirgt sich allerdings eine unterschiedliche Entwicklung auf Ibiza und Formentera. Vor allem beim Antriebsmix geht Ibiza einen anderen Weg als die Nachbarinsel und Mallorca.
Nach Angaben der spanischen Verkehrsbehörde DGT kamen zwischen Januar und Juli auf Ibiza und Formentera insgesamt 3.841 Fahrzeuge neu auf die Straße – 454 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auf Ibiza fiel der Anstieg mit 6,6 Prozent vergleichsweise moderat aus. Für das Wachstum waren demnach weniger die Pkw verantwortlich, ihre Ihre Zahl ging sogar leicht zurück. Deutlich mehr Zulassungen gab es dagegen bei Motorrädern und Mopeds.
Ganz anders das Bild auf Formentera: Dort schnellten die Neuzulassungen um mehr als drei Viertel nach oben. Allerdings fallen Veränderungen wegen der deutlich geringeren absoluten Zahlen auf der kleinen Insel stärker ins Gewicht.
Formentera setzt auf umweltfreundlich
Interessanter als die Gesamtzahl ist die Entwicklung der Antriebe. Auf Ibiza verliert die Elektromobilität gemessen am gesamten Fahrzeugmarkt vorerst an Gewicht. Zwar stieg die Zahl der reinen Elektrofahrzeuge weiter kräftig. Gleichzeitig wurden aber deutlich weniger Hybridfahrzeuge zugelassen. Unter dem Strich blieb die Zahl der Hybrid- und Elektrofahrzeuge deshalb nahezu unverändert.
Gleichzeitig legten Benziner und Diesel auf Ibiza wieder deutlich zu. Ihr gemeinsamer Anteil an den Neuzulassungen stieg von knapp 62 auf fast 68 Prozent. Das bedeutet nicht, dass die Insel bei der Elektrifizierung grundsätzlich zurückfällt: Im Vergleich zu 2015 ist die Zahl der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor deutlich gesunken. Der aktuelle Trend zeigt jedoch eine vorübergehende Gegenbewegung.
Auf Formentera sieht es anders aus. Dort haben Hybrid- und Elektrofahrzeuge ihren Anteil an den Neuzulassungen deutlich ausgebaut. Auch Mallorca verzeichnet bei diesen Antrieben ein kräftiges Wachstum.





