Alle Gemeinden, außer Santa Eulària, haben 2023 braune Tonnen aufgestellt, um organische Abfälle separat zu sammeln. 2023 hat Ibiza fast 10 Prozent mehr dieses Mülls registriert als 2022. Aber noch erreicht die Insel die Vorgaben nicht und produziert zu viel Abfall, der unzureichend getrennt wird.
Bilanz 2023
Umwelt-Inselrat Ignacio José Andrés legt die Bilanz für 2023 vor. Blechdosen und Plastikbehältnisse aus den gelben Containern wurden um 4,4 Prozent mehr gesammelt als im Vorjahr. Pappe und Glas sind leicht zurückgegangen. 2023 sollte die Hälfte des Mülls für das Recycling getrennt gesammelt werden, 2035 dann zu 90 Prozent. Doch Ibiza lag im vergangenen Jahr mit knapp 41 Prozent noch unter den angepeilten 50 Prozent.
Ca Na Putxa
Die Zahlen beziehen sich auf den Müll, der getrennt gesammelt wurde. Sie bedeuten nicht, dass die Abfallmengen weniger werden. Wir müssen das Bewusstsein verstärken, sagte Andrés. Noch immer landet viel im Restmüll, was eigentlich separat entsorgt werden muss.
Nicht nur besser trennen, sondern grundsätzlich Müll vermeiden, ist auf Ibiza dringend nötig, denn die Tage der Deponie Ca Na Putxa sind gezählt. An einer Alternative wird gearbeitet.

Informationsbüro Eivissa
Wer Fragen zur Mülltrennung und Abfallvermeiung hat, findet in Eivissa ein Büro für Abfallmanagement. Es ist Montag bis Freitag von 10-14 und 16-18 Uhr (im Juli und August nur 10-14 Uhr) geöffnet. (Spanisch und Katalanisch). Carrer de Balears 28, 07800 Eivissa.
Informationen finden sich auch auf der Web https://residus.conselldeivissa.es/es-es/Instalaciones/Oficina-de-residuos