Es stürmt weiter auf Ibiza und Formentera. Gestern tobte mit „Leonardo“ einer der stärksten Winterstürme über die Insel. Mit Windgeschwindigkeiten bei Böen bis zu 80 km/h (9 Beaufort) fegte er über die Inseln. Der Sturm prallte aus Südwest auf die Insel, warf Bäume um und brachte das Meer zum Kochen. Besonders betroffen war der Strand Ses Salines.
Dort, wo im Sommer Tausende Sonne, Meer und oft auch die teuren Beachclubs genießen, wüteten Wind und Wellen besonders stark. IbizaHEUTE-Reporterin Shari Blau war mit der Kamera am Strand und erlebte den Sturm. Eine Urgewalt, die faszinierte, aber auch Angst machte. Wenn der Sturm an den Kleidern zerrt, wenn die Luft voller Salzwasser der Gischt ist, wenn man sich so gegen Böen stemmen muss, dass man nicht weggepustet wird, dann fühlt man sich ziemlich hilflos.
Jetzt nur nicht zu dicht an das Meer. Die meterhohen Wellen, die auf Strand und Felsen donnern, reißen nicht nur dem Zurückfluten den Sand mit, sondern auch alles, was zu nahe ist. So werden auch Menschen beim Orkan ins Meer gerissen und haben keine Chance mehr, dem Tod zu entkommen.
Also bitte bleiben Sie weg von dieser Gefahr. Denn auch heute und die nächsten Tage bis Sonntag haben Sturm (Windstärke 7 Beaufort) und das kochende Meer (bis 4 Meter hohe Wellen), Ibiza und Formentera fest im Griff. Passen Sie auf sich auf.