Sieben Boote mit 95 illegalen Einwanderern aus Nordafrika haben am Dienstag an der Küste Ibizas und Formenteras angelegt. Eines der Boote auf Formentera geriet in Brand. Das Feuer musste gelöscht werden, verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch kamen 79 Personen aus dem Maghreb in fünf Booten auf Formentera an. Die Guardia Civil nahm die Ankommenden zu Wasser und zu Land in Empfang. Und am Donnerstagfrüh half die Seenotrettung drei Meilen südlich von Formentera einem Boot mit 12 Menschen.
Weiterreise zu Verwandten
Erwachsene Immigranten werden nach Ibiza gebracht, dort versucht die Nationalpolizei, ihre Daten aufzunehmen. In den meisten Fällen werden sie auf das Festland gebracht und machen sich dann auf den Weg zu Verwandten und Freunden, die schon in Frankreich oder Belgien leben. Manche werden in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt, sofern diese sie annehmen. Im Fall alleinreisender Minderjähriger müssen sich die Insel-Regierungen kümmern. Die Heimplätze sind allerdings knapp.



