Auf der Überfahrt aus Algerien kam ein Migrant ums Leben, nach drei weiteren wird noch gesucht. Derweil geben spanische Politiker ein gewohntes Bild ab – mit gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Nach dem Tod mehrerer Bootsmigranten, die sich auf dem Weg von Algerien auf die Balearen befanden, schlagen die politischen Wellen hoch. Die balearische Ministerpräsidentin Marga Prohens (Volkspartei PP) bekräftigte am Freitag, gegen die von der spanischen Regierung geplante Umverteilung minderjähriger unbegleiteter Migranten vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens zu klagen und deren vorläufige Aussetzung zu beantragen.
Am Donnerstag wurde bekannt, das ein aus Somalia stammender Bootsflüchtling auf der Überfahrt aus Nordafrika ertrank. Drei weitere Personen werden noch vermisst. Am Freitag warnte die NGO Caminando Fronteras vor einem weiteren Unglück auf hoher See: 25 Migranten, die sich am zurückliegenden Sonntag aus Algerien auf den Weg zu den Balearen machten, seien seither verschollen. Man habe die spanischen Behörden auf den neuen Vermisstenfall hingewiesen, teilte die Nichtregierungsorganisation mit.
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