Die Balearische Agentur für Digitalisierung, Cybersicherheit und Telekommunikation (IB Digital) stellt 12,4 Millionen Euro für mehr Antennen bereit. Die Investition wird mit den EU-Feder-Fonds 21-27 kofinanziert. Auf Ibiza erweitert sich dadurch das Netz.
Kommunikation in Notlagen
Die Antennen sollen in Notfällen die Kommunikation zwischen Rettungsdiensten (TetraIB) verbessern. Außerdem verstärken sie die Sensoren, um die Belegung von Stränden oder die Nutzung von Brunnen zu erfassen und digital zu übertragen (IoTIB). TetraIB nutzt 60 Sendemasten auf den vier Inseln und soll bis 2027 auf 107 kommen.
Ibiza nur bei 70 Prozent
Ibiza wird von allen Inseln den größten Nutzen haben. Für die Notfallkommunikation stehen derzeit nur 7 Antennen zur Verfügung, die decken 70 Prozent ab. Bis 2027 sollen 21 Anlagen das Netz zu 89 Prozent abdecken. Formentera erhält eine mehr und kommt auf vier, die dann fast 100 Prozent erfassen.
Das Netz IoTIB soll Einheimischen und Besuchern die Belegung von Stränden und Parkplätzen, die Busfrequenzen und die Grundwassernutzung anzeigen. Wie IbizaHEUTE berichtete, hat Ibiza da noch großen Nachholbedarf.