Sie gehören zu Ibiza und Formentera wie das Meer, die Hütten der Fischer. Oft sind sie versteckt in Höhlen oder ganz unten in den Steilküsten. Manchmal sind sie vom Land her kaum zu erreichen. Das gilt vor allem für die Verstecke der Schmuggler. Hier wurde einst Schmugglerware vor allem nachts auf die Insel gebracht. Tagsüber kamen dann andere Boote und brachten das Schmuggelgut (oft Zigaretten) weiter in die Häfen der Insel.
Die meisten der Hütten gehören aber den Fischern. Hier lagern sie ihre Netze und die Ausrüstung für die Schiffe. Führen aber Kurven aus hartem Holz von Oliven oder Sabinas in die Hütten, dann sind es Geschütze Garagen für die Botte. Die Fischer ziehen im Winter und bei Stürmen ihr kostbares Boot dorthin. So sind sie vor Wetter und Wellen geschützt. Manche Fischer haben ihre Hütten mit Sonnendächern und Außenküchen zu richtigen Wohnungen für das Wochenende umgebaut – die Paläste der Fischer direkt am Meer. Sven Oliver Puch hat das Foto für seine Serie „Das Mädchen und das Meer“ aufgenommen – einfach toll…
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