Vorsicht im Umgang mit starken Reinigungsmitteln ist ohnehin geboten. Aber nicht nur, um die Umwelt, die Kinder und die eigenen Hände zu schonen.Die Feuerwehr warnt vor chemischen Reaktionen, die gefährlich werden können, wenn verschiedene Putzmittel zu dicht beisammen aufbewahrt werden.
Verbotene Mischungen in geschlossenen Schränken
Wasserstoffperoxid und Chlor, Essig und Bikarbonat (Natron), Lauge (Lejía) und Ammoniak sind explosive Mischungen. Sie können sich erhitzen und explodieren. Schränke, in denen diese Substanzen aufbewahrt werden, sind oft hermetisch verschlossen. Wenn die Behältnisse nicht verschlossen oder bereits so alt sind, dass sie undicht werden, und Gase ausströmen, können sie zu virulenten Reaktionen führen, warnt der Feuerwehrmann Bruno Roig in der Zeitung „Diario de Ibiza“.
Unglücksfälle sind nicht selten
Am 19. September ist bei einer Explosion in Eivissa eine Scheibe aus einem Wohnhaus auf die Straße geflogen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Ursache waren schlecht gelagerte Putzmittel in der Waschküche. In einem anderen Fall hat die Explosion einer kleinen Spraydose eine Wand einstürzen lassen.
15 Prozent der Einsätze in Restaurants und Wohnungen auf Ibiza erfolgen wegen solcher Putzmittel-Unfälle oder weil Gasflaschen nicht richtig verschlossen sind, sagte Roig.





