Der Edel-Hippiemarkt „Las Dalias“ feierte im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Juan Marí, den jeder nur als Juanito kennt, gründete ihn einst – und verwirklichte damit seinen Traum. Unser IbizaHEUTE-Reporter Thomas Hofmann sprach mit ihm. Die Fotos sind von Las Dalias.
Es ist ein brennend heißer Tag, als ich Juanito auf dem Gelände von „Las Dalias“ treffe. Draußen herrscht reges Treiben, trotz der Hitze strömen Besucher durch die bunten Gassen. Stoffe wehen im Wind, es duftet nach Gewürzen, Musik liegt in der Luft.

Der Markt lebt – und ich sitze dem Mann gegenüber, der ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist. „Eigentlich hat mein Vater den Grundstein gelegt“, erzählt Juanito. 1954 gründete er die Bar „Las Dalias“. Damals ein Treffpunkt für Einheimische, für Hochzeiten, Taufen und Familienfeste. Vom Hippiemarkt war noch keine Rede.
Erst Anfang der 80er-Jahre, in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, entstand die Idee. Gemeinsam mit der englischen Galeristin Helga Watson-Todd eröffnete Juanito zunächst eine kleine Kunstgalerie. Doch der große Erfolg blieb aus. Also wagten sie einen neuen Versuch.
„Wir begannen mit vier oder fünf Ständen im Garten“, sagt er. Ein kleiner Flohmarkt, ein „Rastrillo“. Doch daraus entwickelte sich schnell mehr. Aus wenigen Ständen wurden immer mehr, der Samstag wurde zum Treffpunkt der Insel. „Früher, ohne Handys, kam man hierher, um sich zu verabreden und Neuigkeiten auszutauschen.“
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