IbizaHEUTE-Leser-Reporter Richard Weissborn nimmt Sie mit auf eine Reise durch Ibizas Blütenmeer.
Jeder Besucher, der im Sommer nach Ibiza kommt, sieht schon beim Landeanflug, wie Grün die Insel ist. Das verdankt sie den ausgedehnten Pinienwäldern. Wenn man aber im Hochsommer mit einem Verkehrsmittel über die Insel fährt, merkt man, wie ausgetrocknet die Böden sind. Es sind praktisch nur gelbbraune Wiesen vorhanden.
Natürlich blüht es da und dort. Vor allem die Bougainvillea, die von Orange über Weiß bis Violett blühen, sind schön anzuschauen. Auch einige Kakteen und viele kultivierte Topfpflanzen kann man blühend vorfinden.
Aber so wirklich zu blühen fängt die Insel nach den ersten Herbstregen an, wenn sich die ersten grünen Grashalme zeigen und die Wiesen wieder grün werden. Und wenn man dann Ende Januar über die Insel fährt, merkt man, wie sich die Insel im Sonnenschein in ein leuchtendes Gelb verwandelt. Dieses Gelb stammt vom Afrikanischen Sauerklee (oder Nickenden Klee), der praktisch aus jeder Ritze und aus jedem Spalt herauswächst…

Das Gelb vermischt sich Ende Jänner mit den wunderschön blühenden Mandelbäumen, über die IbizaHEUTE schon oft berichtet hat und das wir als Titelbild gewählt haben.
Im Februar und März kommen dann unzählige andere Pflanzen und Wiesenblumen dazu, manchmal könnte man glauben, man steht auf einer Almwiese in Deutschland oder Österreich. Margariten, Mohn und Sukkulenten blühen. Die Farbenpracht lockt unzählige Insekten an.
Wer Ibiza wirklich in seiner vollen Blütenpracht erleben will, sollte die Insel im Frühjahr besuchen, auch ist es zu dieser Zeit herrlich, Wanderwege an den Küsten und im Landesinneren zu entdecken. Also kommen Sie nach Ibiza, denn das Leben ist zu kurz für irgendwann…












