Zur Einstellung des bisherigen Rekords fehlt Ibiza und Formentera in diesem Winter nur noch eine weitere Unwetterwarnung. Starke Winde und hoher Wellengang sollen am Donnerstag von Sonne begleitet sein.
Auf Ibiza und Formentera gilt in der Nacht zum Donnerstag erneut die Warnstufe Gelb: Das Sturmtief „Pedro“ bringt nach Angaben des spanischen Wetterdienstes Aemet kräftige Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde sowie teils raue See mit Wellenhöhen von bis zu drei Metern. Die Warnung tritt um Mitternacht in Kraft und gilt voraussichtlich bis Donnerstagmittag.
Wie die Meteorologen mitteilten, handelt es sich bei „Pedro“ bereits um das sechzehnte Sturmtief in diesem Winter. Man liege nur noch eines unter dem historischen Höchstwert, teilte Aemet in sozialen Netzwerken mit. Noch schlimmer betroffen sei allerdings Frankreich.
Schnee im Norden des Landes
Für die beiden Inseln Ibiza und Formentera erwarten die Wetterexperten westliche Winde mit Spitzen von 70 Stundenkilometern. Auf See seien Windgeschwindigkeiten zwischen 50 und 60 Kilometern pro Stunde möglich. Ein kleiner Trost: Trotz des stürmischen Wetters soll sich die Sonne „zeitweise“ blicken lassen.
Noch schlimmer schlägt „Pedro“ auf dem spanischen Festland zu. Dort erwarten die Meteorologen für Donnerstag Schneefall ab 700 Metern Höhe im Norden des Landes. Insgesamt rechnen die Meteorologen in den kommenden Tagen überwiegend mit locker bewölktem Himmel und einzelnen hohen Wolkenfeldern.
Temperaturen gehen leicht zurück
Am Mittwoch kann des demnach in den Morgenstunden zu Dunst kommen. Die Temperaturen sollen leicht zurückgehen: Die Tiefstwerte sinken von zuletzt 14 auf etwa 11 Grad, die Höchstwerte von 21 auf 19 Grad. Am Donnerstag soll es nachts etwas milder werden, tagsüber hingegen kühler mit Höchstwerten um 17 Grad.
Für Freitag sind erneut hohe Wolkenfelder angekündigt, die Temperaturen sollen weitgehend stabil bleiben zwischen 10 und 17 Grad. Auf weitere Unwetterwarnungen deute dann erstmal nichts mehr hin, so der staatliche Wetterdienst.



