Am gestrigen Montag, 30. Dezember, hat die Ministerpräsidentin der Balearen, Marga Prohens, abends im Fernsehsender IB3 das Jahr verabschiedet. Sie hat das von Ibiza aus getan, wo 2024 die 25 Jahre Welterbe-Erklärung der UNESCO gefeiert wurde.
Bilanz 2024
Zu den Herausforderungen 2024 gehörten die Wohnungsnot mit neuen Initiativen, um leerstehende Immobilien auf den Markt zu bringen. Ein Pakt zur Nachhaltigkeit soll das Wirtschaftsmodell verbessern. Das Gesundheitswesen erhält mit dem „Pacto por la Salud“ und Besetzungen von Stellen Aufschwung, besonders auf Ibiza. Für Ibiza verspricht sie auch Investitionen in die Wasserwirtschaft, da die Trockenheit auf der großen Pityuse bereits besorgniserregende Folgen für die Landwirtschaft hat.
Als Erleichterungen für die Bevölkerung lobt sie die Reduzierung der Erbschaftssteuer und das Gesetz zum Abbau der Bürokratie.
Herausforderungen 2025
Lösungen für die Migration und Vermeidung der vielen Todesopfer, die diese auf der Überfahrt von Nordafrika nach Spanien fordert, müsse die spanische Zentralregierung dringend umsetzen. Die Balearen seien nicht in der Lage, weitere Flüchtlinge unter würdigen Bedingungen aufzunehmen.
Die Zentralregierung ist auch für die gerechte Finanzierung der 17 Regionen verantwortlich. Die Balearen brauchen Geld für den Straßenbau und für die spezielle Insel-Lage. Sie verlange nicht mehr als andere Regionen, finde sich aber auch nicht mit weniger ab, so Prohens.
Solidarität mit Valencia
Natürlich hat die Ministerpräsidentin auch ihre Solidarität mit den Unwetter-Opfern in Valencia bekräftigt und den Rettungskräften gedankt, die von den vier Inseln aufs Festland zu Hilfe geeilt sind.
Sie schloss ihre Rede mit der Absicht, 2025 weiter mit Mäßigung, gesundem Menschverstand und Freiheit zu regieren und wünschte Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!