Todessturz

Patient fällt im Krankenhaus auf Ibiza in die Tiefe

Ein 46-jähriger Mann ist am Montagmorgen im Krankenhaus Can Misses auf Ibiza ums Leben gekommen, nachdem er aus etwa fünf Metern Höhe in die Tiefe gestürzt war.

Der Spanier hatte sich nach Behördenangaben gegen 6.15 Uhr auf einer Mauer im Außenbereich der Notaufnahme aufgehalten, als er plötzlich rückwärts auf den darunter liegenden Parkplatz stürzte. Durch den Aufprall soll er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Mitarbeiter der Notaufnahme eilten sofort zu Hilfe und brachten den Verletzten in die Klinik, wo er trotz aller Bemühungen der Ärzte kurz darauf verstarb.

Verunglückter war obdachlos

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde erlag der Verstorbene „trotz der Anstrengungen des medizinischen Personals“ seinen Verletzungen. Bei dem Verunglückten soll es sich um einen Obdachlosen handeln, der regelmäßig die Notaufnahme aufgesucht habe. Er habe sich zum Zeitpunkt des Unglücks bereits in Behandlung befunden, hieß es Medienberichten zufolge. Während der Wartezeit sei er kurzzeitig nach draußen gegangen – ein unter Notaufnahmepatienten nicht unüblicher Vorgang.

Die genauen Umstände des Sturzes sind noch unklar. Ob es sich um einen Unfall oder eine absichtliche Handlung gehandelt habe, sei derzeit nicht bekannt, heißt es aus Ermittlerkreisen.

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