Ein Verkehrsunfall mit Schwerverletztem, Wanderer, die auf Ibiza an Steilküste gerettet werden mussten, und eine gestürzte Touristin auf Formentera. Die Inseln bergen Gefahren. Passen Sie auf sich auf!
Wieder Unfall auf Landstraße Santa Eulària
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstag um 11 Uhr wieder auf der Landstraße Santa Eulària-Eivissa ereignet. Ein roter Seat Ibiza ist aus Eivissa kommend, auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen ein Taxi geprallt. Die Rettungsmannschaft brachte den schwerverletzten Fahrer des Seat ins Krankenhaus. Die Fahrerin des Toyota-Taxis erlitt leichte Verletzungen. Die Guardia Civil regelte den Verkehr. Der Unfall ereignete sich auf der Höhe des Möbelladens Can Ramón.
Cruce de Cazadores am Mittwoch
Etwas weiter Richtung Eivissa befindet sich die gefährliche Kreuzung Cruce de los Cazadores (Jäger-Kreuzung). So genannt, weil sich dort früher eine gleichnamige Bar befand. Die Kreuzung gilt als Unfallschwerpunkt und wird im Herbst einem Kreisverkehr weichen. Als wir das am Mittwoch anlässlich eines Unfalls an einer zweiten Gefahrenstelle auf der Strecke schrieben, wurde ein etwa 60 Jahre alter Motorradfahrer ausgerechnet am Cruce schwer verletzt. Der Mann kam mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Die Straße musste eine Zeitlang gesperrt werden.

Auf Felsen gestürzt
Eine leichte, aber stark blutende Kopfverletzung erlitt eine 71-jährige Italienerin, die am Sonntag auf Formentera auf Felsen an der Platja de Ses Illetes gestürzt war. Feuerwehr und Rettungsmannschaft wurden alarmiert. Die Frau erholt sich im Krankenhaus.
Wanderer in Ses Balandres
Schon am Freitag musste die Bergrettung der Feuerwehr Ibizas (GRV) zwei Wanderern helfen, die sich in der Zone Ses Balandres verirrt haben. Dieser Küstenabschnitt bei Santa Agnès gehört zu den gefährlichen Kletterpartien auf Ibiza, vor denen die Bomberos immer wieder warnen.
Die Kletterer waren vom Weg abgekommen und an rutschiger Steilküste in Gefahr geraten. Sie verständigten den Notruf 112. Außer der GRV waren Ortspolizisten Sant Antonis und der Zivilschutz vor Ort. Mit Hilfe von Drohnen lokalisierten sie die Wanderer. Die Feuerwehr half den beiden auf ungefährlichen Boden zurück. Sie wurden nicht verletzt.





