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Ibiza-Stadt

EU: Pityusen-Fischer streiken

Pityusen: Streik der Fischer. Die Berufsfischer von Ibiza und Formentera sind heute früh nicht mit ihren Booten ausgelaufen. Schon gestern blieben ihre Schiffe fest vertäut.

Grund des Protests der Fischereiflotte sind die derzeit laufenden Beratungen der EU in Brüssel. Die Fischer fürchten, dass Fangquoten für bestimmte Meerestiere im Mittelmeer noch weiter eingeschränkt werden. Im Gespräch sind 80 Prozent!

Große Demo in Madrid

Das würde bedeuten, dass die Boote nur noch an 27 Tagen statt wie derzeit an 130 Tagen im Jahr auslaufen könnten. Die Berufsfischer von Mallorca, Katalonien, Valencia, Murcia und Andalusien beteiligen sich ebenfalls an dem Streik.

Ein Teil der Fischerzünfte ist zudem zur Demonstration nach Madrid gefahren, um vor der Delegation der Europäischen Kommission in der spanischen Hauptstadt lautstark ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen.

„Ruin für die Fischerzunft“

„Werden diese Quoten beschlossen, wird das die Fischerzunft ruinieren, sie wird den Bach runtergehen“, schlägt Iván Perez von der Cofradía de Formentera Alarm.

Denn es wird darüber beraten, ob u.a. die Quoten für vier Arten eingeschränkt werden, die für die Pityusen mit am Wichtigsten sind: Pulpo, Kalmar, Rochen und Morralla. Moralla nennt man einen Mix aus kleinen Fischen, der für Brühen und Fonds verwendet wird.

„Woraus machen wir dann den Sud für die Paella, wenn wir die kleinen ,Moralla‘-Fische nicht mehr in ausreichendem Maße fangen dürfen“, fragt sich Perez wütend.

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