Thomas Hofmann, IbizaHEUTE-Reporter und Musik-Experte ist nicht gerade verrückt nach Sonne und Meer… Ich muss gestehen: Ich bin nicht der klassische Strandgänger – ein Phänomen, das sich bei vielen Auslandsresidenten einstellt, sobald sie auf Ibiza sesshaft geworden sind. Gerade im Hochsommer zieht es mich selten weit weg von meiner Hausbucht Cala Martina, direkt vor der Tür. Doch wie sagt das spanische Sprichwort: „Man muss sein Bier auch mal an einem anderen Ort trinken“. Dann zieht es mich in die kleine Bucht Pou des Lleó, hinter Sant Carles.
Schon die Fahrt dorthin ist Teil des Erlebnisses: Von Sant Carles in Richtung Es Figueral, dann rechts ab – und es öffnet sich eine Landschaft, die mich das ursprüngliche Ibiza spüren lässt. Und plötzlich ragt die Insel Tagomago aus dem Meer. Pou des Lleó ist kein klassischer Badestrand. Wer jedoch ein Stück an der Küste entlangläuft, entdeckt kleine, versteckte Felsbuchten – perfekt für den Sprung ins erfrischende Meer – und Schatten gibt es auch zwischen den Felsen.
Mein Lieblingsort ist danach das Chiringuito „Pou des Lleó“: ein kühles Bier, frischer Fisch des Tages und dazu der Blick über die kleine Bucht mit ihren Bootshäusern. Das ist für mich mein Ibiza… Eine leichte Brise komm vom Meer, im Hintergrund leise Hits aus den 80er-Jahren – und die Zeit scheint ein wenig langsamer zu gehen.





