Während wir die Meldung über die Einsatzkräfte zur Bekämpfung von Waldbränden vorbereiten, ist auf Ibiza ein erstes Feuer ausgebrochen. Dieser Sommer präsentiert sich wegen der Trockenheit als besonders gefährlich. Große Vorsicht ist angesagt.
Feuer in Sant Antoni
Am gestrigen Dienstag musste die Feuerwehr einen heftigen Buschbrand bei Sant Antoni löschen. Um 19.25 Uhr hatten am wilden Parkplatz Ses Alameres Unkraut und Schilf Feuer gefangen. Sieben Feuerwehrleute und zwei Löschfahrzeuge, Zivilschutz, Ortspolizei und Guardia Civil waren an den Löscharbeiten beteiligt.

Helikopter in Sa Coma
In Sa Coma (Eivissa) steht ab sofort ein Lösch-Helikopter bereit, um im Falle eines Waldbrandes auf Ibiza oder Formentera rasch reagieren zu können. Wegen der Trockenheit auf Ibiza hat das Umweltministerium der Balearen die Stationierung vorgezogen. Ab 1. Mai wird auch wieder ein Löschflugzeug auf dem Flughafen stationiert, das Wasser aus dem Meer aufnehmen kann.
Unabhängig von den Löschflugzeugen oder Hubschraubern auf den einzelnen Inseln, koordiniert Palma im Ernstfall alle Einsatzkräfte so, dass sie gemeinsam einen großen Brand bekämpfen können.
Kein Reisig abfackeln
Das Umweltministerium der Balearen weist darauf hin, dass ab 1. Mai kein Feuer in bewaldeten Gebieten und im Umkreis von 50 Metern gemacht werden darf. Wer im Abstand von bis zu 500 Metern Reisig verbrennen will, braucht eine Genehmigung. Die gilt aber nur, wenn kein starker Wind weht.
Die täglichen Warnstufen und Restriktionen sind angegeben auf der web:
https://www.caib.es/sites/xarxaforestal/ca/alerta_foc/



