In einer Kurve nahe einer Großbaustelle kommt ein Wagen von der Straße ab und stürzt in ein Flussbett in Santa Eulària. Für den Fahrer kommt jede Hilfe zu spät, zwei junge Frauen überleben den Unfall.
in 41 Jahre alter Mann ist bei einem Verkehrsunfall in der Gemeinde Santa Eulària auf Ibiza ums Leben gekommen. Zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren wurden verletzt. Ihr Auto war am späten Donnerstagabend von der Straße abgekommen und in ein nahegelegenes Flussbett gestürzt. Das teilten der Rettungsdienst SAMU 061 und die Feuerwehr von Ibiza am Freitag mit.
Von der Straße abgekommen
Der Unfall ereignete sich demnach gegen 23.17 Uhr auf der Straße nach Sant Joan (EI-300), auf Höhe Kilometer 8,45. Die Unglücksstelle liegt nahe dem Caçadors-Kreisverkehr, der derzeit umgebaut wird. In dem betreffenden Abschnitt führt die Straße durch eine enge Kurve, für die eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern ausgeschildert ist. Auf den übrigen Streckenabschnitten sind bis zu 80 Kilometer pro Stunde erlaubt.
Nach Angaben der Guardia Civil kam der Opel Corsa, in dem die drei Insassen unterwegs waren, in Fahrtrichtung Sant Joan nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend stürzte der Wagen in die Tiefe und überschlug sich. Ein weiteres Fahrzeug war nach bisherigem Kenntnisstand nicht an dem Unfall beteiligt. Warum der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verlor, ist bislang nicht bekannt.
Der Rettungsdienst rückte mit einem Notarztwagen und einem weiteren Rettungswagen an. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie bei dem 41-jährigen Fahrer nur noch den Tod feststellen.
Frauen wieder entlassen
Die beiden Frauen wurden noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus Can Misses in Eivissa gebracht. Ihr Zustand wurde zunächst als weniger schwerwiegend eingestuft. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde IB-Salut konnten beide Frauen das Krankenhaus bereits am Freitag um 8 Uhr morgens wieder verlassen.
Auch die Feuerwehr von Ibiza war an der Unfallstelle im Einsatz. Zwei Gruppenführer und fünf Feuerwehrleute rückten mit einem Löschfahrzeug und einem kleineren Einsatzfahrzeug aus, um den Leichnam des Fahrers zu bergen.
Die Bergungsarbeiten dauerten rund eine Stunde. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang wurden zunächst nicht bekannt.





