Noch vor Ende des Jahres könnten die Meeresschutzgebiete Es Freus (zwischen Ibiza und Formentera) und La Punta de Sa Creu (im Süden Formenteras) verbunden werden. Das würde fast 6000 zusätzliche Hektar für Formentera bedeuten. Die heutigen 15.500 der Pityusen würden auf 21.190 Hektar erweitert.
Diese Erweiterung stellte am Mittwoch auf Formentera der balearische Generaldirektor für Fischfang, Antoni M. Grau, in Aussicht. Die Schutzzonen förderten den nachhaltigen Fischfang und die Artenvielfalt im Meer, schützten die Posidonia und die meisten sind Paradiese für Taucher. Es gewinnen also nicht nur die Fischer, sondern auch der Tourismus und natürlich die Bevölkerung der Inseln.

Bestände erholen sich
Die Berichte über die beiden bestehenden Gebiete sind sehr positiv ausgefallen. Die Bestände hätten sich merklich erholt und innerhalb von 25 Jahren verdoppelt bis verdreifacht. Es Freus ist seit 1999 und La Punta de Sa Creu seit 2018 geschützt. Die Auflagen in diesen Gebieten sind streng und die Einhaltung wird kontrolliert. Trotzdem gibt es natürlich auch dort „Wilderer“.
Balearen mit 12 Schutzgebieten
Insgesamt haben die Balearen 12 Meeresschutzgebiete mit 63.700 Hektar. Ohne diese Förderung und Vermehrung der Bestände, könnten sich die Balearen-Fischer mit ihren traditionellen Fangmethoden nicht halten. Außerdem sind viele der Zonen wegen der Artenvielfalt begehrte Ziele für Taucher.