Gleich mehrere Müllcontainer standen an diesem Wochenende in Eivissa in Flammen. Den Brand in einem Abfallbehälter musste die Feuerwehr sogar gleich zweimal in einer Nacht löschen. Hintergrund: In der Nacht von Sonntag auf heute, Montag, 26.2., hatte ein Container in der Vía Romana in seinem Inneren Feuer gefangen. Zum Glück griff der Brand nicht auf die Fahrzeuge über, die in der Nähe geparkt hatten.
Feuerwehr löscht zweimal denselben Container
Doch kaum waren die Flammen gelöscht und die Einsatzkräfte zur Wache zurückgekehrt, wurde erneut Alarm ausgerufen. Die Feuerwehrleute mussten umkehren, und zum zweiten Mal ein Feuer in demselben Container löschen. „Wir wissen nicht, ob sich das Feuer nochmals von selbst entfacht oder ob jemand den Brand gelegt hat“, hieß es aus der Zentrale.
Brände in Abfallcontainer sind in Ibizas Hauptstadt in den vergangenen Nächten verdächtig oft aufgetreten. Erst am Samstagabend waren riesige Rauchwolken bedrohlich in den nächtlichen Himmel gestiegen. Gleich drei Müllcontainer brannten lichterloh und hatten die Anwohner in der Calle de Luci Oculaci in Eivissa aufgeschreckt. Die Feuerwehr gab allerdings alsbald Entwarnung. Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort, der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Neue Überwachungskameras
Der Abfall und seine Entsorgung führt in Eivissa immer wieder zu Problemen. Denn immer wieder laden Bürger illegal ihren Unrat an den Abfallsammelstellen ab. Die Stadtverwaltung hat deshalb in Eivissas Altstadt zwei neue Video-Überwachungskameras an Müllsammelstellen installiert, um dieses unzivilisierte Benehmen mancher Bürger in den Griff zu bekommen. Ein solches Verhalten verstößt gegen die kommunale Abfallverordnung.
Insbesondere Sperrmüll, Bauschutt und Metalle werden dort häufig nach Feierabend unrechtmäßig abgeladen. Die neuen Kameras wurden im Industriegebiet Can Bufí und in der Calle des Jondal im Can Escandell-Viertel angebracht.
Video-Aufzeichnungen zur Abschreckung
Mit diesen beiden neuen Kameras sind nun insgesamt 27 Kameras in Ibizas Hauptstadt installiert. „Wir werden so viele Kameras anbringen, bis dieses unziemliche Verhalten aufhört“, sagte denn auch Jordi Grivé, Stadtrat für Umwelt und Sauberkeit in Vila. Vorsorglich weist er darauf hin, dass unter anderem aus Datenschutzgründen die Kameras gut sichtbar angebracht sind. Ein Schild weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass die Aktivitäten an diesem Müllsammelplatz aufgezeichnet werden.
Saftige Bußgelder
Wer aufgrund der Videoaufnahmen identifiziert und aufgespürt wird, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen. In einem solchen Fall nämlich können bis zu 2.000 Euro fällig werden.



