Ein Mann ist am Dienstagmittag am Strand von Llevant auf Formentera gestorben. Nach ersten Erkenntnissen ertrank der Urlauber beim Schwimmen im Meer. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen übernommen, um die genauen Umstände des Todes zu klären.
Bei dem Todesopfer handelt es sich nach Angaben der Einsatzleitung um einen etwa 60 Jahre alten Italiener. Der Notfall ereignete sich am frühen Nachmittag. Einem Badegast soll aufgefallen sein, dass der Mann Schwierigkeiten im Wasser hatte. Darauf habe dieser versucht, ihm zu Hilfe zu eilen und sei selbst in Not geraten, teilte der Inselrat mit.
Ein Rettungsschwimmer, der bei den an der Playa de Llevant angesiedelten Betrieben angestellt ist, kam dem hilfswilligen Badegast zu Hilfe und brachte ihn zurück an den Strand. Nahezu zeitgleich erreichten die Rettungsschwimmer des offiziellen Rettungsdienstes des Inselrats den verunglückten Italiener und holten ihn aus dem Wasser.
An Land begannen die Einsatzkräfte unverzüglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Trotz der Reanimationsmaßnahmen konnte der Tourist jedoch nicht gerettet werden. „Die Bemühungen waren leider nicht von Erfolg gekrönt“, teilte der Inselrat im Anschluss mit.
Neben den Rettungsschwimmern waren auch Beamte der Ortspolizei sowie ein Rettungswagen mit erweiterter medizinischer Versorgung (Soporte Vital Avanzado) im Einsatz. Die genaue Todesursache steht bislang nicht endgültig fest. Nach Einschätzung der Behörden deutet derzeit jedoch vieles darauf hin, dass der Italiener ertrank. Die Guardia Civil hat die Untersuchungen in dem Fall aufgenommen.





