Sa Penya im Hafenviertel der Insel-Hauptstadt Eivissa liegt wunderschön und romantisch zwischen Hafen und Meer. Doch es ist ein kritisches Viertel. Roma-Familien hatten hier seit vielen, vielen Jahren das Sagen. Hier blühte der Drogenhandel. Fremde wurden schnell vertrieben, wenn sie sich im Viertel niederlassen – oder gar Immobilien kaufen – wollten. Selbst die Polizei traute sich nicht nach Sa Penya – oder nur ein paar Beamte, die mit Drogenhandel ihr Gehalt aufbesserten.
Doch Sa Penya ist ein Viertel im Wandel, das zahm geworden ist. Nicht zuletzt dadurch, dass die Behörden Wohnungen für Beamte in den Gassen einrichteten. Nun traut sich sogar der Mann mit Korb und Besen ins Viertel, um die Straßen sauber zu halten. Reinigung-Personal ist eine wichtige Aufgabe in Eivissa, und die Frauen und Männer der Truppe nehmen ihren Job ernst. Das Foto stammt von unserem IbizaHEUTE-Fotografen Rüdiger Eichhorn, und es zeigt, die Veränderung: rechts die maroden Hausfassaden mit dem abgebröckelten Putz und der Wäsche auf der Leine, links die renovierten Häuser…
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