Auch organisierte Kriminelle machen sich Konkurrenz. Nicht zum ersten Mal hebt die Guardia Civil auf Ibiza eine Rolex-Bande aus, deren Mitglieder nicht aus Italien, sondern aus Marokko stammen. Die Operation hieß „Spicy Clocks“ und endete mit der Festnahme der gewalttätigen Männer.
Beute waren Luxus-Armbanduhren
Wie die Guardia Civil am Dienstag mitteilte, hat sie die vier Männer aus Marokko schon vergangene Woche festgenommen. Sie haben vor allem in Hochburgen des Tourismus, an der Platja d’en Bossa und der Playa de S’Arenal in Sant Antoni, Jagd auf ihre Beute gemacht: teure Armbanduhren, die sie den Besitzern von den Handgelenken rissen. Zu den Opfern gehörten Einheimische wie Urlauber.
Uhren und Bargeld sichergestellt
Wie die Guardia Civil erklärt, erhielten die vier Männer regelrechte „Bestellungen“ bestimmter Marken und Modelle. Das erleichterte anschließend den Verkauf der Hehlerware. Die Polizei durchsuchte drei Wohnungen, stellten 7 Uhren, 20.000 Euro Bargeld und ein Fahrzeug sicher.
Besonders gewalttätig
Im Gegensatz zu den italienischen Ganoven, die vor allem in Neapel „ausgebildet“ werden und seit Jahren auch auf Ibiza tätig sind, gingen die Marokkaner extrem gewalttätig vor. Sie verletzten einige ihrer Opfer schwer. Deshalb hatte die Observierung und Festnahme dieser kriminellen Bande für Ibizas Polizei Vorrang.



