Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Spanien eine Länderfinanzierung. Das bedeutet. Die reiche Regionen zahlen für die ärmeren Regionen, die dann vom spanischen Staat aus dem Finanzierungsquellen-Topf Zuschüsse erhalten. Und da liegen die Balearen zusammen mit Madrid un Valencia am Schluss der Finanzierung. Das heißt: Sie bekommen am wenigsten Geld aus dem großen Topf…
Während die Balearen, wie IbizaHEUTE gestern berichtete, bei den EU-Subventionen Spitzenreiter sind, gehören sie bei der spanischen Länderfinanzierung zu den Schlusslichtern. Zumindest 2021 war das so, aktuellere Zahlen liegen nicht vor.
Das unabhängige spanische Finanz-Kontrollgremium (AIReF) hat errechnet, dass die Einwohner aus 15 Regionen im Schnitt 2425 Euro pro Kopf und Jahr von der spanischen Regierung aus den gezahlten Steuergeldern erhalten. Das Baskenland und Navarra genießen Finanzhoheit und sind von der Länderfinanzierung nicht betroffen.
Kantabrien, La Rioja und Asturien erhielten überdurchschnittlich viel. Die Einwohner der Balearen jedoch nur 2373,5 Euro pro Kopf. Noch weniger bekommen Valencia mit 2247 Euro und Madrid mit 2365,7 Euro.



