Die spanische Regierung hat aus den NextGeneration-EU-Fonds Gelder für Projekte auf den Pityusen erhalten und gibt diese nun weiter. So fließen knapp 7,2 Millionen Euro auf die beiden Inseln. Hier sehen Sie, wofür die Gelder vorgesehen sind.
– Für 1,7 Millionen Euro wird Eivissas Rathaus die Calle Pere Francés umgestalten.
– 1,6 Millionen Euro veranschlagt Formentera für verbesserte Infrastrukturen und den Abbau architektonischer Barrieren in Sa Roqueta.
Repräsentatives Stadthaus
– 1,5 Millionen Euro erhält das Rathaus Santa Eulària für den Erwerb des repräsentativen Stadthauses Can Maians von 1930. Das geschützte Gebäude im Kolonialstil soll vorsichtig zu einer Touristeninformation ausgebaut werden. Im Inneren steht noch der traditionelle Ofen zum Brotbacken. Maians war bis Anfang dieses Jahrhunderts ein florierendes Lebensmittelgeschäft mit Bäckerei im Ort.
– Für über eine Million Euro kauft die Balearen-Regierung für das Rathaus Sant Antoni ein Grundstück mitten in der Stadt. Es wird für kulturelle Zwecke genutzt.
– 763.000 Euro kostet die Verbesserung der Sportanlage Can Coix in Sant Antoni.
– 250.000 Euro gehen an das Interpretationszentrum Sa Capelleta in Eivissa.
Weitere Projekte in Santa Eulària
– Für 197.000 Euro verschönert das Rathaus Santa Eulàrias die Cala Llonga. Beispielsweise kommen die Stromleitungen an der Strandpromenade unter die Erde.
– 143.000 Euro erhält Santa Eulària für die bereits durchgeführten Arbeiten an der hydraulischen Quelle Fonts des Ierns (Sa Font) an der Straße nach Roca Llisa/Jesús. Auch diese Anlage mit einer Quelle, einem Wasserrad und einem kleinen Aquädukt gehört zum geschützten Kulturgut der Gemeinde.



