Vor der Westküste Ibizas ist am Samstag eine Jacht nach einer Kollision mit Felsen gesunken. Die vier Menschen an Bord blieben unverletzt und wurden von der Seenotrettung sicher in den Hafen gebracht.
Der Unfall ereignete sich nach Behördenangaben im Bereich zwischen Platges de Comte (Cala Comte) und der Insel Sa Coniller in Sant Josep. Nach Angaben der spanischen Seenotrettung hatte die Besatzung der Jacht Xacal selbst Alarm ausgelöst. Sie soll in dem Notruf darauf hingewiesen haben, dass das Boot im Bereich von Platges de Comte auf Felsen aufgelaufen sei und zu sinken beginne.
Die Leitstelle leitete daraufhin einen sofortigen Einsatz ein. Das Rettungsboot Guardamar Calíope wurde zur Unglücksstelle geschickt, zudem wurde über die Notrufzentrale 112 die Rettung am Strand koordiniert. Auch das Ausflugsschiff Islas Margaritas, das sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe befand, erhielt die Anweisung, zur Unfallstelle zu fahren und notfalls Hilfe zu leisten.
Ausflügler kamen Rettern zuvor
Als die Islas Margaritas eintraf, soll sich das Heck der in Not geratenen Jacht bereits unter der Wasseroberfläche befunden haben. Die vier Insassen hatten sich zu diesem Zeitpunkt jedoch in Sicherheit bringen können. Drei kleinere Boote aus der Umgebung waren zu Hilfe geeilt und nahmen die vier Personen an Bord auf.
Anschließend wurden die vier Geretteten an Bord der Guardamar Calíope genommen. Die Besatzung der Seenotrettung brachte sie schließlich in den Hafen. Nach Angaben der beteiligten Rettungskräfte befanden sich alle vier in „gutem gesundheitlichem Zustand“.
Über die Ursache der Kollision oder das Ausmaß der Schäden an der Jacht lagen zunächst keine weiteren Angaben vor.





