Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Mondfinsternis: In der Nacht zum Freitag, 28. August, lohnt sich auf Ibiza und Formentera erneut der Blick zum Himmel. Eine teilweise Mondfinsternis wird in den frühen Morgenstunden zu beobachten sein. Besonders gute Bedingungen verspricht der Westen der beiden Inseln – vorausgesetzt, der Blick zum westlichen Horizont ist frei.
Los geht es m 4.34 Uhr mit der partiellen Phase. Dann schiebt sich der Schatten der Erde über die Mondscheibe. Ihren Höhepunkt erreicht die Finsternis gegen 6.12 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt werden rund 93 Prozent des Mondes vom Erdschatten bedeckt sein. Der Mond kann dabei eine rötliche bis kupferfarbene Färbung annehmen.
Auf Ibiza bieten sich für das himmlische Naturschauspiel vor allem Sant Antoni und Sant Josep sowie andere Orte im Westen der Insel an. Entscheidend ist weniger ein bestimmter Aussichtspunkt als ein möglichst unverbauter Blick nach Westen. Denn während die Finsternis fortschreitet, steht der Mond immer tiefer am Horizont.
Keine Spezialbrille notwendig
Ähnlich sind die Bedingungen auf Formentera. Auch dort gilt die Westküste als besonders geeignet. Wer das Himmelsschauspiel beobachten möchte, sollte sich einen Standort mit freier Sicht auf gen Festland suchen.
Das Gute bei einer Mondfinsternis: Anders als bei einer Sonnenfinsternis ist für die Beobachtung keine spezielle Schutzbrille erforderlich. Eine Mondfinsternis kann gefahrlos mit bloßem Auge verfolgt werden. Fernglas oder Teleskop können dabei helfen, die Einzelheiten der Mondoberfläche und die Veränderung ihrer Farbe genauer zu erkennen.
Die Mondfinsternis gehört damit zu den letzten größeren astronomischen Ereignissen des Sommers. Allerdings heißt es für Interessierte: früh aufstehen. Bereits ab 4.34 Uhr ist die partielle Verdunkelung zu sehen, und gut anderthalb Stunden später erreicht das Schauspiel seinen Höhepunkt. Auf den Pityusen sollte der Blick dabei vor allem in eine Richtung gehen: nach Westen.





