Dutzende Bußgelder

Illegaler Strandverkauf: Santa Eulària macht ernst

Die Polizei der  Gemeinde Santa Eulària auf Ibiza hat seit Beginn der Sommersaison 50 Bußgeldbescheide wegen illegalen Straßenverkaufs ausgestellt. Bei den Kontrollen seien zahlreichen Waren, die ohne Genehmigung verkauft wurden, beschlagnahmt worden, teilte die Gemeinde mit.

Zu den konfiszierten Gegenständen gehörten demnach Strandtücher, Sonnenbrillen, Schmuck und Kleidung sowie Lebensmittel wie Früchte und alkoholische Getränke wie Mojito. Verderbliche Waren würden aus hygienischen Gründen sofort vernichtet, hieß es aus dem Rathaus dazu. Andere Gegenstände blieben zunächst in polizeilichem Gewahrsam und würden nach einer festgelegten Frist ebenfalls entsorgt.

Kontrollen dauern den Sommer über an

Beamte der Präventionsgruppe GAP sowie der Bürgersicherheit patrouillieren nach offiziellen Angaben „täglich an den wichtigsten Stränden“ und Küstenabschnitten der Gemeinde. Besonders im Visier habe man Badestrände wie Cala Llenya, Cala Llonga, Es Cansar, Cala Nova und Es Figueral, wo man in der Vergangenheit wiederholt auf illegale Verkäufer gestoßen sei.

Der für Sicherheit verantwortliche Gemeinderat Juan Carlos Roselló (Volkspartei PP) erklärte zu der Aktion: „Die Stadtverwaltung von Santa Eulària möchte für das Wohlbefinden unserer Bürger und Urlaubsgäste sorgen.“ Der Kampf gegen den illegalen Straßenhandel sei „eine Priorität, um Sicherheit und öffentliche Gesundheit in unserer Gemeinde zu gewährleisten“.

Die Kontrollen sollen während der gesamten Sommersaison fortgesetzt werden.

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